Die CDU-Fraktion im Kasseler Rathaus begrüßt ausdrücklich, dass das Land Hessen die Förderwürdigkeit der Herkulesbahn grundsätzlich anerkennt.
„Ein solch großes Infrastrukturprojekt kann in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte nicht allein von der Stadt Kassel getragen werden. Es ist ein wichtiges Signal, dass das Land die Förderwürdigkeit des Projekts sieht“, erklärt Annette Knieling, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion.
Knieling weiter: „Wir sehen die Chancen, die eine bessere Anbindung des Welterbes Herkules mit sich bringt – für den Tourismus, für die Stadtentwicklung und für das Gesamtbild Kassels. Gleichzeitig müssen wir die wirtschaftliche Realität ernst nehmen: Die KVG befindet sich in einer finanziell schwierigen Lage, und die Belastbarkeit des städtischen Haushalts ist begrenzt. Nicht nur der Bau wäre eine enorme Herausforderung – gerade auch der langfristige Betrieb einer solchen Bahn würde die Stadt dauerhaft stark belasten.“
Auch Alexander Grotov, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, verweist auf die Notwendigkeit, verschiedene Varianten zu prüfen:
„Natürlich wäre eine Bahnanbindung aus touristischer Sicht ein Gewinn. Aber auch eine Seilbahn könnte ebenso attraktiv sein – umweltschonend, technisch erprobt und für die Stadt potenziell kostenneutral. Diese Idee wurde von uns als CDU-Fraktion frühzeitig ins Gespräch gebracht – und wir halten sie nach wie vor für eine sinnvolle Alternative, die ernsthaft geprüft werden sollte.“
Die CDU-Fraktion spricht sich daher für eine ergebnisoffene Prüfung aller realisierbaren Optionen aus – mit dem Ziel, das UNESCO-Welterbe Herkules dauerhaft, wirtschaftlich tragfähig und nachhaltig an die Stadt anzubinden.
