Die CDU sieht die „Komödie“ als Ort und Anbieter als Kasseler Institution. Gleichzeitig ist die bauliche Situation eine Herausforderung und die notwendigen Investitionen in das private Gebäude groß. „Das macht es für die kreativen Ideen der potenziellen Betreiber natürlich schwierig“, so der Stadtverordnete Alexander Grotov im Kulturausschuss.
Deshalb hat die CDU-Fraktion mit den potentiellen Betreibern der „Komödie“ Kontakt und hat sie beraten. Alexander Grotov: „Wir glauben an das künstlerische Konzept, auch weil wir die Begeisterung erleben und gleichzeitig die künstlerische Erfahrung.“
„Wir wären froh, wenn es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung unterschiedlicher Fördermöglichkeiten und der Investitionen des Gebäudeinhabers gelingen würde, diesen Ort zu reaktiven“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher. „Neben der sanierungsbedürftigen „Komödie“ könnte man auch alternative Standorte prüfen, die mit weitaus weniger Mitteln zu einem Kultur- und Theaterort ausgebaut werden könnten.“ Durch Umbau oder Kooperation mit bestehenden Veranstaltern, könnten auch andere Orte für ein Komödienangebot genutzt werden. Alexander Grotov: „Bei aller Verbundenheit mit dem Traditionshaus an der Friedrich-Ebert-Straße sollte diese Option auch geprüft werden.“
Die CDU würde sich freuen, wenn sich der Samtvorhang bald wieder öffnet und vielleicht sogar die Drehbühne reaktiviert wird. Wichtig sei, dass das künstlerische Konzept eine Chance bekommt. Gerade weil es aus Kassel für Kassel entsteht, weil auch Kasseler Themen und Menschen einbezogen werden sollen. „Kassel braucht „Komödie“. Als Ort, aber auch als künstlerische Form und Idee“, so Marcus Leitschuh.
Die CDU-Fraktion findet es wichtig, dass neben dem Staatstheater und den freien Szenen auch die Breite der Theaterkultur erlebt werden kann, die in Kassel vor allen Dingen durch Vereine und private Unternehmungen gegtragen wird: Ob Musicaltheater „tic“, die „Kleine Bühne 77“, das „Wehlheider Hoftheater“, „Theater Chaosium“ oder Orte wie „UK14“ und „Theaterstübchen“, „Schaubude Kassel“ und die Projekte in „Goethes PostamD“.
