CDU will Zugänge zum Naturkundemuseum sichern und Bustourismus während Theatersanierung gewährleisten

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Mit einer Anfrage im Kulturausschuss will die CDU Fraktion auf die Auswirkungen der Sanierung des Staatstheaters auf Kultur und Tourismus aufmerksam machen. „Wir haben verschiedene Fragen, die vor Beginn der Einschränkungen geklärt werden müssen“, erklärt Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU Fraktion.

Die CDU will unter anderem wissen, wie lange der Busparkplatz am Papinplatz zwischen Staatstheater und Steinweg nicht vollständig nutzbar sein wird und wo die insbesondere von Städtetouristen genutzten Stadtrundfahrten in dieser Zeit starten können. Zudem geht es um geeignete Halte und Parkmöglichkeiten für Reisebusse, die Besucher zum Staatstheater, zum Weihnachtsmarkt oder zur documenta bringen.

Auch die Erreichbarkeit des Naturkundemuseums müsse während der Sanierung gewährleistet bleiben. Dies gelte für Liefer und Serviceverkehr ebenso wie für Schulklassen, Veranstaltungen und insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Leitschuh erklärt: „Der Papinplatz erfüllt wichtige Funktionen für Kultur und Tourismus. Diese müssen vor einer anderweitigen Nutzung der Fläche gesichert oder durch geeignete Alternativen ersetzt werden. Stadtrundfahrten brauchen einen zentralen und mit Auto und ÖPNV gut erreichbaren Ausgangspunkt. Auch für das Staatstheater, das Naturkundemuseum und mit Blick auf die documenta brauchen wir verlässliche Lösungen.“

Zusätzlich zur Anfrage im Kulturausschuss hat die CDU gemeinsam mit der SPD einen Antrag zur Sicherung des Omnibustourismus eingebracht. Darin wird der Magistrat aufgefordert, wegen der ab 2027 vorgesehenen Einschränkungen am Papinplatz eine innenstadtnahe Alternative für die An und Abfahrt von Reisebussen sowie geeignete Stellplätze zu schaffen. Die Busbranche sowie Akteure aus Tourismus und Kultur sollen in die Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts einbezogen werden.

„Wir dürfen nicht erst nach einer Lösung suchen, wenn der Papinplatz nicht mehr zur Verfügung steht“, erklärt Alexander Grotov, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Stadtentwicklung der CDU Fraktion sowie Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr. „Wir brauchen rechtzeitig sichere und möglichst barrierearme Möglichkeiten zum Ein und Aussteigen, geeignete Stellplätze und eine gute Anbindung an Innenstadt und ÖPNV. Die bisherigen Funktionen des Papinplatzes müssen verlässlich ersetzt werden.“

Der gemeinsame Antrag fordert zudem, die Planungen für einen Zentralen Omnibusbahnhof wieder aufzunehmen und mögliche Standorte ergebnisoffen zu prüfen. Dabei soll auch untersucht werden, wie innenstadtnahe Möglichkeiten zum Ein und Aussteigen mit einem zentralen Standort für Reisebusse verbunden werden können.

Grotov: „Die Theatersanierung macht deutlich, dass Kassel auch eine langfristige Lösung für den Reisebusverkehr braucht. Gerade mit Blick auf die documenta muss die notwendige Infrastruktur frühzeitig gesichert werden. Erst wenn diese Alternative steht, kann auch über eine zukünftige städtebauliche Neugestaltung des Papinplatzes gesprochen werden.“

 

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