Die CDU-Fraktion Kassel begrüßt die Überlegungen zur Einrichtung eines Handball Kompetenzzentrums Nordhessen. Die von der Stadt vorgestellten ersten Planungen zeigen, dass Kassel und die Region die Chancen nutzen wollen, die sich aus der erfolgreichen Entwicklung des Handballsports in Nordhessen ergeben.
Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Holger Augustin: „Die sportlichen Erfolge der MT Melsungen haben den Handball in Nordhessen auf ein neues Niveau gehoben. Jetzt geht es darum, diese Entwicklung nachhaltig zu begleiten. Ein Handball Kompetenzzentrum kann dazu beitragen, Talente frühzeitig zu fördern, Vereine zu vernetzen und die Region dauerhaft als starken Handballstandort zu etablieren. Das ist eine Investition in den Nachwuchs und in die Zukunft des Sports in Nordhessen.“
Die bisherigen Überlegungen sehen vor, Jugendförderung, Trainerausbildung, sportwissenschaftliche Begleitung sowie die Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden stärker miteinander zu verknüpfen. Nach Auffassung der CDU-Fraktion ist dies ein richtiger Ansatz, um die vorhandenen Potenziale in der Region besser zu nutzen.
Holger Römer, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, betont: „Leistungssport beginnt nicht erst in der Bundesliga. Erfolgreiche Spitzensportler brauchen eine starke Basis. Deshalb ist es richtig, die Talentförderung bereits im Kindes- und Jugendalter systematisch auszubauen. Gleichzeitig profitieren davon auch die Vereine vor Ort, die seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit leisten.“
Mit Blick auf den geplanten Sportcampus Süd und den künftigen Spielort der MT Melsungen sieht die CDU-Fraktion zudem große Chancen für den Sportstandort Kassel insgesamt.
„Die Verbindung aus moderner Infrastruktur, leistungsorientierter Nachwuchsförderung und enger Zusammenarbeit aller Beteiligten kann ein echtes Alleinstellungsmerkmal für Nordhessen werden. Jetzt gilt es, die Gespräche mit Vereinen, Verbänden und möglichen Fördermittelgebern konsequent weiterzuführen“, so Römer.
Für die CDU-Fraktion steht fest: Wenn es gelingt, die vorhandenen Kräfte in Stadt, Region, Vereinen und Verbänden zu bündeln, kann in Kassel ein Projekt entstehen, das weit über Nordhessen hinaus Strahlkraft entwickelt.
