Wegfall der Anschlussstelle Kassel Ost ist Katastrophe – Stadtbaurat Nolda löst zentrale Verkehrsprobleme nicht

Dominique Kalb

Dominique Kalb

Nachdem nun Hessens Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne) erklärt hat, dass die Autobahn-Anschlussstelle Kassel Ost und damit auch die Auf- und Abfahrtmöglichkeit an der Leipziger Str. wegfallen wird, ist klar, dass sich zukünftig im Kasseler Osten die Verkehrsmengen auf der Dresdener Straße und der B83 deutlich erhöhen werden. „Dies ist vor allem für die Wohngebiete in Bettenhausen, Forstfeld und Waldau eine Katastrophe. Dass Stadtbaurat Nolda hier widerstandslos seinen Parteifreund Al-Wazir agieren lässt, bedeutet für die Menschen im Kasseler Osten zudem zusätzliche Schleichverkehre, zusätzlichen Lärm und staubedingte Emissionen von Schadgasen und Feinstaub“, so der CDU-Stadtverordnete und Oberbürgermeisterkandidat Dominique Kalb. Schon vor Jahren hatte Kalb auf diese Problematik hingewiesen und Verkehrsdezernent Nolda aufgefordert, seine Verantwortung als Bau- und Verkehrsdezernent stärker wahrzunehmen und Lösungen zu entwickeln. „Teure Entwicklungskonzepte für den Kasseler Osten nutzen nämlich nichts, wenn die zentralen Probleme nicht zuerst gelöst werden“, so Kalb. Vor diesem Hintergrund sei auch die von der SPD mitgetragene Fehlentscheidung zu kritisieren, den an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommenen Platz der Deutschen Einheit („Kreisel“) nicht kreuzungsfrei umzubauen. Dies hatte die CDU mehrfach gefordert, um den Verkehr aus den Wohngebieten in Waldau, Forstfeld und Bettenhausen herauszuhalten. Es kann nicht sein, dass die Menschen nun im Kasseler Osten den Preis für eine der Realität entrückte Verkehrspolitik zahlen müssen.

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