Umbau Friedrich-Ebert-Straße – CDU kritisiert Informationspolitik des Magistrats als unzureichend

Dominique Kalb

Die Informationspolitik des Magistrats hat sich mit Blick auf den geplanten Umbau der Friedrich-Ebert-Straße erneut als unzureichend erwiesen, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dominique Kalb. „Es wäre wünschenswert gewesen, wenn der Magistrat frühzeitig auf Anwohner und ansässige Geschäfte zugegangen wäre und die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen kommuniziert hätte“, kritisiert Kalb. Bei dem bereits umgebauten Teilstück der Friedrich-Ebert-Straße seien die Betroffenen vorab besser informiert worden. Aber nicht nur die mit dem Straßenumbau verbundene Vollsperrung sieht die CDU als Problem. Negativ werde sich auch der mit dem Umbau verbundene, dauerhafte Wegfall von 40 PKW-Stellplätzen auswirken. „Damit wird die angespannte Parksituation im Vorderen Westen weiter verschlimmert“, so Kalb. Bei steigenden Zulassungszahlen könne man die Nachfrage nach Stellplätzen nicht einfach ignorieren und auch die ansässigen Geschäfte seien auf Stellplätze angewiesen. Hier hat die Stadt insbesondere für hochverdichtet Stadtteile wie den Vorderen Westen keinerlei schlüssige Konzepte. Einen Antrag der CDU-Fraktion, durch die Schaffung von Quartiersgaragen mit Stellplätzen für PKW und Fahrräder sowie Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge dem Parkdruck entgegenzuwirken, wurde von Grünen und SPD leider abgelehnt.

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