Trinkraum: Magistrat ist kläglich gescheitert – Ergebnis war absehbar

Stefan Kortmann

Stefan Kortmann

„Mit der Schließung des Trinkraums zum Ende des Jahres 2017 offenbart der Magistrat unter Rot/Grün das klägliche Scheitern seines bisherigen Konzeptes, dem übermäßigen Alkoholgenuss in der Kasseler Innenstadt Einhalt zu gebieten“, so der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Stefan Kortmann. „Damit ist genau das eingetreten, was die CDU bereits zu Beginn des Projekts prophezeit hatte. Jetzt, 6 Jahre später und rund eine halbe Million Euro ärmer, geht der Magistrat künftig den Weg, den die CDU im Kasseler Rathaus von vornherein vorgeschlagen hat. Diese Form eines sogenannten niederschwelligen Angebotes war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, hat zu großem Unmut in der Bevölkerung geführt und hat viel Steuergeld gekostet, das an anderer Stelle sehr viel sinnvoller für die Eindämmung des übermäßigen Alkoholgenusses hätte verwandt werden können. Die Förderung des Streetworkings ist hier ein richtiger Ansatz“, so Stefan Kortmann weiter. Dies müsse allerdings auch mit einer Reihe von anderen Maßnahmen gekoppelt werden. Unter anderem auch mit der Tatsache, dass die Alkohol- und Drogenszene keine Möglichkeit haben darf, sich irgendwo dauerhaft im Stadtgebiet festsetzten zu können. „Hier müssen soziale Mittel mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen miteinander verbunden angewandt werden“, so Kortmann abschließend.