Gesicht des documenta-Instituts wichtig für Akzeptanz und Transparenz

Marcus Leitschuh

Marcus Leitschuh

Die CDU-Fraktion begrüßt, dass durch die Ernennung von Prof. Heinz Bude zum Gründungsdirektor jetzt die Arbeit des documenta-Instituts beginnen kann. „Jetzt hat das Institut ein Gesicht und die Konzeptentwicklung wird hoffentlich transparenter“, so Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Durch die auf den ersten Blick überraschende Berufung eines angesehenen Soziologen würde die Bedeutung der documenta über den künstlerischen Bereich hinaus betont. „documenta, das ist genau mehr als nur Kunst an der Wand oder im öffentlichen Raum. Die von einem documenta-Institut zu erforschende Wirkung der documenta ging immer über die bildende Kunst weit hinaus“, so Marcus Leitschuh. Für die CDU-Fraktion steht außer Frage, dass das documenta-Institut als außeruniversitäre Forschungseinrichtung unter dem Dach der documenta gGmbH bleiben muss. Wo documenta drauf steht, muss auch documenta drin sein. Leitschuh: „Die CDU-Fraktion steht klar zur documenta und zur Notwendigkeit eines documenta-Instituts, damit auch zwischen den documenta-Ausstellungen Archivarbeit, Forschung und Präsenz der documenta gesteigert werden können.“ Genau dieser Dreiklang bedeute eine notwendige enge Anbindung des Instituts an die documenta gGmbH.

Print Friendly, PDF & Email