Geschlechtergerechte Sprache – Beschluss zieht Kreise

Dr. Michael von Rüden

Dr. Michael von Rüden

Dass die Kasseler CDU-Fraktion den Beschluss zur Einführung einer „geschlechtergerechten“ Sprache in der Stadtverwaltung nicht mitgetragen hat, bleibt sowohl aus inhaltlichen, grammatikalischen und sprachästhetischen Gründen richtig, bekräftigt Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Rüden. Neben der regelwidrigen Verkomplizierung der Sprache zieht dieser Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vielleicht auch noch andere, für die Stadt Kassel negative Folgen nach sich, so Dr. von Rüden weiter. Möglicherweise wird zukünftig die Verleihung des Kulturpreises Deutsche Sprache nicht mehr in Kassel stattfinden. Dies wäre bedauerlich, aber genau wie die Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache, sieht auch die CDU-Fraktion eine Unvereinbarkeit zwischen der Verleihung dieses Preises und der sprachkulturellen Absurdität der Einführung einer geschlechtergerechten Sprache parallel zu den bestehenden Rechtschreibregeln, so Dr. von Rüden.

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