CDU unterstützt Einrichtung eines Haus des Jugendrechts

Saskia Spohr-Frey

Es wird Zeit, dass der rot-grüne Magistrat nun endlich das Angebot des Landes zur Einrichtung eines Haus des Jugendrechts auch in Kassel annimmt. „Wir halten eine solche Einrichtung, in der Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe unter einem Dach arbeiten, für äußerst sinnvoll“, so die rechtspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Kassel, Saskia Spohr-Frey. In zahlreichen anderen Städten, wie z.B. in den hessischen Großstädten Frankfurt am Main oder Wiesbaden, habe sich die enge Zusammenarbeit aller an Jugendstrafverfahren beteiligten Institutionen bewährt. Dies zeige sich deutlich in den effektiver und schneller abgewickelten Ermittlungsverfahren. Insofern muss der zukünftige Oberbürgermeister Geselle (SPD) in Kassel das Rad nicht neu erfinden sondern sollte nun ohne weiteren Zeitverzug die Initiative von Justizministerin Kühne-Hörmann zur Einrichtung dieses Hauses unterstützen. Dass Häuser des Jugendrechts zur Reduzierung von Jugendkriminalität und zur Verhinderung neuer Straftaten beitragen, zeigen die Zahlen aus anderen Städten. „Dieses Ziel müssen wir auch in Kassel konsequent verfolgen“, so Spohr-Frey.