CDU-Fraktion fordert schlüssiges Sicherheitskonzept

Holger Augustin

Die CDU-Fraktion Kassel fordert die Stadt auf, ein schlüssiges Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen in der Innenstadt vorzulegen. Es grenzt schon an einen Schildbürgerstreich, am Ende der Oberen Königsstraße zwei Privat PKWs querzustellen und zu glauben, dass diese in irgendeiner Form einen wirksamen Schutz darstellen, so Holger Augustin, sicherheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Ein 40-Tonnen-LKW schiebt solche Hindernisse mühelos zur Seite. Die ausweichenden Antworten auf die berechtigte Frage, ob denn vergessen wurde, Betonpoller in ausreichender Zahl zu bestellen, sprechen ihre eigene Sprache. Es liegt auf der Hand, dass hier von irgendeiner Seite etwas vergessen wurde. Das darf bei solch sensiblen, sicherheitsrelevanten Aufgaben nicht passieren, so Augustin. Unterstrichen wird das durch die Aussage von Frau Behrens bezüglich des Weihnachtsmarktes: „Ich gehe davon aus, dass die Poller aufgestellt werden“. Hier muss die Frage erlaubt sein, warum diese beim Weihnachtsmarkt für erforderlich gehalten werden, bei der Casseler Freyheit aber nicht. Das Aufstellen von quergestellten Fahrzeugen erscheint eher hilflos und ist alles andere als hilfreich für das Sicherheitsempfinden der Kasseler Bürgerinnen und Bürger. Wir hoffen, dass Kassel immer von Anschlägen verschont bleibt. Trotzdem muss man maximal auf solche Ereignisse vorbereitet sein und hier ist ganz klar die Stadt in der Verantwortung, so Augustin abschließend.

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