CDU-Fraktion fordert Fernbusbahnhof – Stadt verschläft Entwicklung beim Fernbusverkehr

Dominique Kalb

Mit der einseitigen Fixierung auf den Standort am Ölmühlenweg ist Stadtbaurat Nolda (B90/Die Grünen) beim Thema Busbahnhof krachend gescheitert. „Dass sich seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs Anfang 2013 in Sachen Busbahnhof nichts tut, ist ein Armutszeugnis für Kassel“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, Dominique Kalb. Es ist nicht zu viel verlangt, in 6 Jahren die Standortfrage so zu lösen, dass ein Busbahnhof gebaut werden kann, der innerstädtische Verkehrsbelastungen vermeidet. Stattdessen hat Stadtbaurat Nolda nach 6 Jahren nichts anderes vorzuweisen, als ein geplatztes Grundstücksgeschäft. „Für die CDU-Fraktion ist diese Situation Ergebnis der einseitigen Festlegung auf einen Standort und der Verweigerungshaltung von Herrn Nolda bei der Realisierung eines für ihn ungeliebten Vorhabens“, so Kalb. Für die CDU-Fraktion ist klar, dass Kassel sowohl aus verkehrsplanerischen Überlegungen als auch zur Förderung der Erreichbarkeit und des Tourismus ein Eigeninteresse an einem Busbahnhof haben muss, der gut an die Autobahn und den Kasseler ÖPNV angebunden ist. Ein Standort am ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe ist für die CDU keine Lösung, da hierfür die Busse direkt durch innerstädtische Wohngebiete fahren müssen. „Stadtbaurat Nolda ist jetzt gefordert, alternative Planungen und einen verbindlichen Realisierungszeitraum vorzuschlagen“, so Kalb.

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